Elektronik - der Blog für Technik

« Back to Home

Wissenswertes zum Thema Gebäudeautomation

posted am

In der Bauindustrie spielt die Versorgungstechnik eine immer wichtigere Rolle. Vor allem, was das Energiemanagement betrifft, werden stets Wege gesucht, die Gesamtheit der Einrichtung ständig zu optimieren, zu steuern, zu überwachen und zu regeln. Am besten geschieht dies durch automatisierte Funktionsabläufe, bei denen verschiedene Parameter beliebig eingestellt werden können, sofern alle technischen Anlagen, die Sensorik und Bedienelemente gemeinsam vernetzt sind. Aus diesem Grund setzt das Bauwesen mehr und mehr auf Gebäudeautomation.

Gebäudeautomation ist nicht nur effizient, sicher und komfortabel, sondern auch ein Treiber, der über die Jahre hinweg Kosten deutlich senkt. Da es sich zudem um eine Anlage handelt, ist es außerdem möglich, diese über mehrere Jahre abzuschreiben, sodass sich die Investition recht schnell amortisiert. Dadurch ergeben sich gleich Einsparpotenziale in einige Richtungen und ebenso in puncto Wertstabilität ist das Gebäude aufgrund der nachhaltigen und smarten Lösung gut abgesichert.

Aufgebaut ist das System in drei Ebenen. In der Managementebene werden die einzelnen Prozesse nicht nur überwacht, sondern ebenfalls mit optimiert. Damit alles reibungslos läuft, wird hierzu eine moderne Software installiert, die es anschließend ermöglicht, wichtige Informationen und Daten über einen Monitor visuell abzurufen. Darüber hinaus lassen sich manuell Daten speichern und konfigurieren. Ausgewertet werden die Informationen in der sogenannten Automationsebene. Sie sorgt dafür, dass beispielsweise Schaltbefehle zusammengetragen und danach weitergegeben werden. Die Weitergabe erfolgt in der Feldebene, wobei die Informationen zusätzlich mithilfe von Sensoren und Aktoren gemessen werden.

Beispiele, die eine Gebäudeautomation hervorruft, gibt es viele. So können unter anderem Beleuchtung und Heizung optimal genutzt werden. Das Licht geht nur dann an, wenn sich wirklich jemand im Raum befindet. Des Weiteren passen sich die Lampen an die Anzahl der Personen im Raum an. Dasselbe gilt für die Heizung. Sie heizt sich lediglich so weit auf, wie man Wärme benötigt. Nachts kühlt das Zimmer wieder ab, um Energie zu sparen. Der größte Vorteil jedoch ist, dass alle Räumlichkeiten stets mit Frischluft versorgt werden. Ein kluges System erkennt verbrauchte Luft und tauscht diese gegen Frischluft aus. Eine bessere Raumluftqualität ist die Folge.

Um die Investition auch dauerhaft voll nutzten zu können, ist eine regelmäßige Wartung, Inspektion und Instandhaltung notwendig. Meist wird das System von einem technischen Kundendienst betreut, der sofort eine Fehlermeldung zur Fehlerbehebung und -analyse erhält. Dieser prüft über eine Störstatistik per Fernüberwachung den aufgetretenen Befund. Handelt es sich nur um einen Softwarefehler, ist dieser in der Regel schnell behoben. Anderes sieht es aus, wenn Teile aufgrund ihres Verschleißes ausgetauscht werden müssen. Hier ist ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr erreichbar, da ein Defekt nicht immer vorhersehbar ist. Dieser prüft und misst danach alle Komponenten der Anlage.

Weitere Informationen kann auf Seiten wie, von Pfanner & Frei AG, nachgelesen werden.

 


Teilen